Übergangsmomente

Und plötzlich diese Lebendigkeit. Das Hin und Her der sonnenhungrigen Kurzurlauber. Dort, wo vor Tagen noch Menschenleere über die Düne wehte und die Villen mit dunklen Fenstern von Sommerfrische träumten. Alles vergessen. Die pommersche Natur im Wechsel der Jahreszeiten. Inselzeiten. Hunderte Male gelebt. Geliebt. Gehasst. Und doch gelebt.
Hinaus ans Meer. Erst den Fußweg. Dann den Radweg. Schlängellauf durch büroblasse Gesichter. Der hölzerne Pfad. Strandhafergesäumt. Weite. Ostsee. Endlich.
Es sieht fröhlich aus. Das Meer. Fast windstill schickt es schäumende Wellen an den Strand. Das passt nicht. Fröstelnde Kleckerburgerbauer mit leuchtenden Augen. Wachsame Elterngeneration.
Es ist unverschämt schön. Heute. Das Meer.

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