Apricotmorgen

Ich stecke in einem anderen Leben! Das ist das Gefühl, dass mich seit einigen Tagen begleitet, weil scheinbar nichts mehr so ist, wie es einmal war. Und mit dem Frühling erwacht die Freiheit nach allen Seiten, begleitet von einer endlosen Weite am Strand, an dem manchmal die Orientierung fehlt. ….und viel zu viel Platz zwischen dem Herd und mir, wo der Foxy Kochen einst zur Akrobatik machte.

Dieser Tag begann mit einem kleinen Apricotpudel, der so fröhlich auf mich zulief. Und das Sonnenlicht fiel durch die wintertrüben Fenster auf sein weiches Fell und auf das helle Parkett, auf dem die tänzelnden Schritte noch vor Tagen so vertraut klangen. Sein Blick, entwaffnend und herausfordernd….und fröhlich. Und wieder spüre ich sein kleines Herz in meinen Händen schlagen und diesen tiefen Seufzer, wenn er seinen Kopf auf meinen Schenkel legte und geborgen die Welt Welt sein lies.

…und als ich die Augen öffnete, war ich allein. Nur das Sonnenlicht fiel durch die wintergrauen Fenster auf das helle Parkett und auf meine Erinnerungen. Er fehlt mir….

Foxy © claudia pautz

Foxy © claudia pautz

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