Spätsommermelancholie

Noch strahlt sie mich an in ihrer wärmenden Pracht.
Ich schließe die Augen und entgleite ganz sacht.
Und im Raum zwischen Klarheit und Strandphantasie
eröffnen die Möwen die Traumsinfonie.

Erzählen von Lachen und Leichtigkeit,
von glänzenden Augen im Sommertagskleid,
von Strandsand, der wärmend durch Finger rinnt
und von kühlenden Wellen im Blauhimmelwind.

Und während mich noch die Erinnerung wiegt
der Duft dieses Sommers in der Ferne verfliegt,
beginnt es zu tosen da unten am Meer.
Ein trugloses Zeichen: den Sommer gibt es nicht mehr.

Sommererinnerung - © claudia pautz 2012

Sommererinnerung – © claudia pautz 2012

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