Und weil wir eines Tages alt sein werden…

…ist es höchste Zeit, das Leben zu geniessen. Soweit es geht und wenn, dann in vollen Zügen. Schließlich ist Urlaub:
1. morgendlicher Strandspaziergang mit Foxy – immer wieder ein Abenteuer, wenn man bedenkt, dass das Wollknäuel im betagten Alter morgens eher einem Steif-Tier gleicht. Doch ein Griff zu den Turnschuhen genügt und er widerstrebt schwungvoll der Schwerkraft, stellt sich bockbeinig auf die Pfoten, um sogleich mit einem langsam am Kopf beginnenden Schütteln die letzten Überreste der Entspannung aus seinen Gliedern zu zentrifugieren. Wunderbar, wenn noch ganz zum Schluss die Schwanzspitze wippt. Ich liebe dieses göttliche Geschöpf!
Am Strand angekommen, geht er sogleich in der Farbe des Sandes unter – das war’s mit Hund. Jetzt braucht es ein geschultes Auge oder viel Vertrauen in seine Orientierungsfähigkeit. Nun ist er ja nicht mehr der Jüngste und bereits nach dem Entgegenkommen zweier älterer Damen mit Spitz inkl. entzücktem Kopftätscheln mit 2-Tage-47 11-Echt Kölnisch Wasser-Erinnerungsgeruch orientierungsmäßig komplett überfordert. (ich benutze hier wohl überlegt das Wort Geruch, obwohl sich mein Innerstes gerade sträubt)
Nun ja, ich besitze glücklicherweise die Fähigkeit des Fingerpfeifens. Nicht, dass es etwas nützen würde, jedoch macht es zumindest den Eindruck als bemühe ich mich…Gefühlte 10 Minuten später hat Foxy sowohl seine Orientierung als auch mich wieder gefunden und trottet fröhlich schnüffelnd seines Weges.

2. Gemütliches Frühstück inkl. Nutella-Verwöhnpaket – heisst, dass die Menge Nutella in der Höhe die der als Träger benutzten Brötchenhälfte mindestens um 1 mm überragen muss. Alles andere wäre Verschwendung!
Meine Nutella-Sucht wird im übrigen derzeit behandelt. Erfolgsaussichten eher mäßig ;o)

3. Pflaumenkuchen gebacken (ja, diesen Leckeren mit Streuseln) – Jetzt bitte keine Pflaumenkuchenprobierangebote! Nicht, dass ich nicht wollte, ich bin eher in der glücklichen Situation mit der weltbesten Claudi-Kuchen-Probier-Test-Fotogräfin befreundet zu sein und neige zur Vermeidung von kulinarischen Haussegen-Schiefhänge-Aktionen.

4. …verdammt, ich bin spät dran. Gleich beginnt das Tennisturnier und ich liege noch faul in der Gegend rum. Also, ich bin dann mal weg und wünsche euch allen ein richtig tolles Wochenende. Und damit sich der Kreis schließt, noch mal dran denken:

ONE DAY BABY, WE’LL BE OLD

Aktualisierung:
5. Soeben im Weinladen eingecheckt. Meiers Rose ist köstlich! In Anbetracht der Tatsache, dass morgen 9 Uhr ein Tennismatch ansteht, entscheide ich mich für mehr Carpaccio und weniger Rose….vielleicht!

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